Die Christuskirche

Die 1964 eingeweihte Christuskirche wurde von den Architekten Gebrüder Wolf und Reimar Kirchhoff, Düsseldorf, entworfen. Ungewöhnlich ist ihre äußere Gestaltung in Form einer runden, tief gezogenen Kuppel, sie ist aus Beton in hyperbolischer Form als an drei Ecken senkrecht beschnittene Schale errichtet.

Die Eingangstür möchte das Chaos der Welt und des Alltags darstellen. Aus diesem Chaos geht der Mensch in den Kirchraum, um Schutz und Stärkung zu suchen. Der Raum wirkt wie eine Höhle, in der sich die Gemeinde geborgen in ihrem Urvertrauen auf Gott sammelt. Dabei erhält sie die Gewissheit, dass der Glaube an Jesus Christus auf festem Grund steht, wie der Grundstein der Kirche sagt: Einen anderen Grund kann niemand legen, außer den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus (1. Korinther 3,11). Im Volksmund heißt sie wegen ihrer äußeren Form auch „Eierkirche“, „St. Schildkröt“ oder „Schlumpfkirche“.

Über eine Vorhalle mit großen Fensterscheiben zum Vorplatz hin betritt man den Kirchraum und blickt auf den gegenüberliegenden steinernen Altar. Rechts von diesem befindet sich die Kanzel und links mehr zum Rand hin das Taufbecken, oben wölbt sich das helle Dach der Kuppel mitversetzt angeordneten Klangplatten aus Metall, hinter denen das Licht gleichmäßig hervorstrahlt. Im vorderen unteren Bereich fällt zusätzlich das Licht durch große Rundbögen mit farbig gestaltetem Glas ein. Hinter dem Altar steht ein Kreuz mit dem gekreuzigten Jesus, was den lutherischen Traditionsstrang dieses Gotteshauses hervorhebt.

Über dem Eingangsbereich des Kirchraumes schwingt sich eine Empore von der Südwand bis fast zur Mitte der Nordwestwand herüber mit einem großen Rundbogen nach Westen, durch dessen Glas das Licht einfällt. Auf der Empore befindet sich die 19-manualige von-Beckerath-Orgel von 1965, die renoviert und erweitert im Dezember 2014 pünktlich zum 50. Geburtstag der Kirche neu eingeweiht wurde.

Links vom Eingang steht der markante, sich nach oben hin verjüngende, 27 m hohe Glockenturm. Auf der rechten Seite ist der Durchgang zum großen Gemeinderaum, an den sich weitere Räume des Gemeindezentrums anschließen.

Das Gemeindezentrum Christuskirche hat nach der Gemeindekonzeption seinen Schwerpunkt im gottesdienstlichen Bereich. In der Christuskirche finden jeden Sonntag – mit Ausnahme des ersten Sonntags im Monat – die Gemeindegottesdienste statt. An dem gibt es dann in der Christuskirche den monatlichen Kindergottesdienst. Auch ist sie die Kirche der Schulen am Ort: alle Schulgottesdienste werden in der Christuskirche abgehalten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit im Gemeindezentrum ist die Konfirmanden- und die Jugendarbeit. Und ein dritter Schwerpunkt ist die Seniorenarbeit mit vielfältigen Angeboten.

Im Gemeindezentrum der Christuskirche befindet sich auch das Büro der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Büderich.

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